Eckdaten des Films

Frankreich 2024, R: Michel Hazanavicius, Animationsfilm, Länge: 81 Minuten

Über den Film

Worum geht es? 

Polen im Winter 1943. Die Frau eines Holzfällers findet in der Nähe der Bahngleise ein Baby im Schnee. Das Kind wurde in einem Akt größter Verzweiflung aus einem fahrenden Zug geworfen, einem Todeszug auf dem Weg in das Vernichtungslager Auschwitz. Trotz bitterer Armut und ohne über die drohenden Konsequenzen nachzudenken, nimmt die kinderlose Frau das kleine Mädchen in ihre Obhut. Dieses Kind – das kostbarste aller Güter – verändert fortan grundlegend das Leben des Ehepaares und auch all jener, deren Wege es kreuzt. Und einige von ihnen werden alles daransetzen, das Mädchen zu schützen, ungeachtet der Risiken für das eigene Leben. Seine Geschichte wird das Beste und Schlimmste in den Menschen zum Vorschein bringen. 

„Das kostbarste aller Güter“ ist die Leinwand-Adaption des Oscar-prämierten Regisseurs Michel Hazanavicius („The Artist“), basierend auf dem gleichnamigen Bestseller des renommierten französischen Dramatikers und Kinderbuchautors Jean-Claude Grumberg, der gemeinsam mit Hazanavicius das Drehbuch schrieb. Bei der offiziellen Auswahl für den Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2024 bildete „Das kostbarste aller Güter“ den emotionalen Abschluss. 

Für wen geeignet? 

Als märchenhafter Animationsfilm macht der Film viele Gesprächsofferten für den Unterricht. Die Deportationen in die Konzentrations- und Vernichtungslager, die sog. Gerechten unter den Völkern und auch Antisemitismus damals und heute können thematisch vertieft sowie in ihrer filmischen Darstellung besprochen werden. 

Offizieller Filmtrailer

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